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Neues von der Rundstrecke

14.08.2016 - Husumer Nachrichten 24.08.2016

ACNF-Fahrer erfolgreich auf der Rundstrecke im Rennsprint unterwegs
Peter Peters erringt auf Gruppe N BMW 318is Klassensieg

Beim Rennsprint, der von dem Eckernförder Motorsportenthusiasten Heinz Cremer organisiert wird, geht es nicht um möglichst gleichmäßige Rundenzeiten wie es bei Gleichmäßigkeitsprüfungen der Fall ist, sondern um möglichst schnelle Rundenzeiten. Damit richtet sich diese Veranstaltung an sportlich ambitioniertere Fahrerinnen und Fahrer. Gefahren wird in drei Sektionen. Nach zwei freien Trainings zu je 30 min folgt ein 15-minütiges Pflichttraining, in dem die Startreihenfolge für den ersten Lauf des Sprints ermittelt wird. Danach folgen zwei Sprints von jeweils 25 Minuten, in denen jeweils die ersten 15 Rundenzeiten gewertet werden. Diese werden zu einer Gesamtzeit addiert. Die Wertung der einzelnen Teilnehmer erfolgt in Klassen in Anlehnung an das DMSB-Reglement. Wie bei der GLP besteht der besondere Reiz beim Sprint darin, dass alle Teilnehmer gleichzeitig auf der Strecke fahren. Da es hier um die Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten geht, gelten strengere Anforderungen an die Sicherheitsausrüstung von Fahrer und Fahrzeug. So sind unter anderem flammabweisende Bekleidung, ein Überrollkäfig und ein Feuerlöscher erforderlich.

ACNF-Sportleiter Peter Peters hatte sich nach und nach seinen BMW 318is für die Rundstrecke aufge-baut und erntet inzwischen die Früchte seiner Arbeit und insbe-sondere seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Fahrer und Trainer. Der diesjährige Sommer zeigt sich wettermäßig eher durchwachsen und daher überraschte es auch nicht, dass das Qualifikations-rennen ein Regenrennen (Foto: Jörg Redlin) wurde und die starken Fahrzeuge wie etwa BMW M3, Seat Leon Cup usw. ihre Leistung nicht richtig nutzen konnten. „Bei solchen Bedingungen sind Reifen, Fahrer und Fahrwerk gefordert“, resümierte Peters mit leichtem Schmunzeln und freute sich nach der ‚Quali’ über den 1. Startplatz. Dieser ist um so höher zu bewerten als Peters Rennuntersatz lediglich über einen serienmäßigen Antrieb verfügt; da ist Können besonders gefragt!

Zum Rennen war es dann aber wieder trocken und die leistungsstarken Fahrzeuge dominierten erwartungsgemäß das Feld. Dennoch reichte es für den Klassensieg und Gesamtrang sieben. Gesamtsieger wurde Andre Jaschinski, Kiel, auf einem BMW E30 V8.

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Slalom auf Eggebek

13.08.2016 - Husum

ADAC-Ortsclubs Idstedt und AvK machen gemeinsam Clubslalom
Slalompiloten des AC Nordfriesland in Eggebek wieder vorn dabei

Terminüberschneidungen mit Veranstaltungen benachbarter Regionalclubs hatten zu Absagen geplanter Slalomwettbewerbe im Norden Schleswig-Holsteins geführt. Dadurch drohte der diesjährigen Meisterschaftsserie ein erheblicher Attraktivitätsverlust, den es aufzufangen galt. Die Sportleiter der beiden Ortsclubs aus Kiel bzw. Idstedt, Ditmar Klauza bzw. Holger Haulsen wollten das so nicht hinnehmen und entschlossen sich kurzerhand, gemeinsam für adäquaten Ersatz zu sorgen und planten einen Veranstaltungstag mit zwei parallel verlaufenden Slalomwettbewerben auf dem ehemaligen Flugplatz in Eggebek.

Wie nicht anders zu erwarten war, entwickelten die beiden erfahrenen Slalomleiter einen Ablaufplan, der es den Teilnehmern ermöglichte, in zeitlich verschachtelter Form sowohl den Parcours der MSFI als auch den in Steinwurfweite entfernt liegenden AVK-Kurs unter die Räder zu nehmen. Als i-Tüpfelchen obendrauf wurden drei statt der sonst üblichen zwei Wertungsläufe angeboten, so dass die 56 bzw. 57 Teilnehmer für ihr Startgeld richtig was geboten bekamen. Da fielen die schnell behobenen Ausfälle in der Stromzufuhr für Zeitnahme und Auswertung kaum ins Gewicht.

Die Pylonenjäger des AC Nordfriesland waren auch hier mit von der Partie und konnten einmal mehr ihr fahrerisches Können unter Beweis stellen. Allen voran waren auch wieder die ADAC-Youngster und ACNF-Fahrer Pascal Behncke, Goldebek, und Mika Larssen, Husum, gefordert. Am besten kam Behncke dieses Mal mit den Anforderungen zurecht. Beim Wettbewerb des Kieler Clubs sicherte er sich den Klassensieg vor Philip Boldt, Bad Bramstedt, und Mika Larssen, der als dritter das Treppchen besteigen durfte. Der Idstedter Kurs lag Boldt offenbar besser, denn er gewann die Klasse vor Behncke mit einer knappen Sekunde Vorsprung und Larssen hatte sich drei Pylonen ‚gefangen’ und musste sich mit Rang fünf zufrieden geben.

Foto (privat) v. r. Mika Larssen, Pascal Behncke, Philip Boldt

Aber auch auf die AC-Fahrer Carsten Diercks, Tarp, und Niklas Honnens, Wanderup, war wieder Verlass. Die sehr anspruchsvollen Strecken - die eine war eher auf Geschwindigkeit ausgerichtet und die andere forderte das ganze fahrerische Können der Teilnehmer – waren offenbar wie für Carsten bzw. Niklas gemacht. Obwohl es morgens noch geregnet hatte und auch während der Wertungsläufe schauerte, sicherten sich die Polo-Piloten in beiden Veranstaltungen jeweils den Klassensieg bzw. Rang zwei der Klasse 1b. Der Diercks-Polo GTI war nach einem Getriebeschaden gerade noch rechtzeitig für diesen Wettbewerb wieder rennfertig geworden und hielt den Anforderungen mit Bravour stand!

Anders lief es in der starken Klasse 2b für Hauke Diercks, Tarp, und Gabriele Claussen, Havetoft. Während Diercks sich mit fehlerlosen MSFI-Wertungsläufen auf Rang sieben wiederfand verschlug es Claussen - ebenfalls fehlerlos - gar auf Rang elf. Im AvK-Kurs dagegen schlichen sich bei beiden jeweils drei Strafsekunden ein, die Klassenrang acht bzw. zwölf zur Folge hatte. Jürgen Vogt und Sohn Nikolai, beide Sieverstedt, mussten sich dank einiger Strafsekunden auf dem AvK-Parcours auf den Rängen fünf und neun einreihen. Die MSFI-Runde indes fiel etwas günstiger aus; Jürgen Vogt gelangte fehlerfrei auf Rang vier und Junior Nikolai mit drei Strafsekunden auf Rang sieben.

Die mit achtzehn Teilnehmern besetzte Klasse 3b sah mit Rolf Brodersen, Bergenhusen, einen stolzen Drittplatzierten, der sich diesen Podestplatz trotz dreier Strafsekunden nicht nehmen ließ. Er musste sich lediglich Thomas Leßmann, Flensburg, beugen, der mit ebenfalls drei Strafsekunden den Klassensieg verpasste. Dieser ging an Julian Stahmer, Schmalfeld. Mit der doppelten Strafpunktzahl auf dem Konto vermochte Brodersen im AvK-Kurs jedoch nicht über Rang sieben hinauszukommen. Bruder Hans-Heinrich gelangte zwar nicht auf das Treppchen und zeigte mit den Rängen elf und fünf das umgekehrte Bild. Der Süderkackstedter ACNF-Fahrer Jörg Schweder blieb bei den Idstedtern zwar fehlerfrei, holte sich beim AvK neun Strafsekunden ab und verbuchte damit die Ränge acht und zehn.

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"Ring-News"

23.07.2016 - Husum

Wer mehr über Niklas erfahren möchte, besucht seine Homepage [hier klicken]


Slalom in Kaltenkirchen

22.07.2016

Veranstaltungsbericht

ACNF-Slalom-Youngster sichern sich Meisterschaftschancen
Mika Larssen gewinnt ADAC-Youngstercup-Klasse 2; Pascal Behncke wird Dritter.

Wenn Harry Seiler zum Slalom ‚ruft’, dann kommen alle! Der MSC Kaltenkirchen erfreut sich bereits geraume Zeit beeindruckender Teilnehmerzahlen. Doch in diesem Jahr musste der MSC-Rennleiter die Teilnehmerzahl für seine drei Veranstaltungen an einem Wochenende begrenzen, wollte er seine Veranstaltungen in einem noch hinnehmbaren zeitlichen Rahmen abwickeln, denn mit 255 Nennungen hatte er die Veranstaltungen der beiden Vorjahre getoppt! „Bei der zu erwartenden Teilnehmerzahl muss ich wohl eine straffe Ablauf-Orga machen, sonst kriegen wir die nicht alle durch!“, zeigte sich Seiler im Vorfeld des Slalomwochenendes etwas besorgt. Doch wer den MSC KaKi und Harry Seiler kennt, der weiß, die ‚wuppen’ das - und wie sie es hingekriegt haben!

Die ACNF-Pylonenjäger waren auch wieder mit von der Partie, und sie holten sich auch einige Podestplätze ab, wobei der einzige Klassensieg Youngster Mika Larssen, Husum, vorbehalten blieb. Dieser siegte mit 17/100 Sekunden vor Philip Boldt, Bad Bramstedt, den wiederum nur 9/100 Sekunden vom drittplatzierten Pascal Behncke, Goldebek, trennten. Selbst der vierte Rang mit Lucas Hepp, Schönbek, lag noch innerhalb der Sekunde der drei Erstplatzierten, was zeigt, wie zeitlich eng es dort zugeht! In der Tabelle teilen sich mit Lucas Hepp, Pascal Behncke und Mika Larssen das Podium auf, wobei Hepp und Behncke punktmäßig gleichauf liegen und mit einem Punkt weniger Larssen folgt. Da kann sich noch einiges in der Reihenfolge tun, denn der kleinste Fahrfehler dürfte fatale Auswirkungen haben!

 

Mit Rang zwei in der mit sieben Startern besetzten Klasse F8 zeigte Gabriele Claussen, Havetoft, dass beim DMSB-Slalom mit ihr zu rechnen ist. Mit drei Strafsekunden schrammte sie am Klassensieg vorbei, sicherte sich aber dennoch den zweiten Rang! Die beiden Clubslaloms erbrachten dagegen keine nennenswerte Punkteausbeute für sie.

In der Klasse F9 mussten sich Carsten Diercks und Vater Hauke, beide Tarp, starker Konkurrenz erwehren und zudem noch jeweils mit drei Strafsekunden fertig werden. Für Carsten sprang dabei immerhin Rang drei heraus und Hauke Diercks notierte für sich Rang fünf. Weniger Glück hatten die beiden beim Clubslalom. Während Carsten bei dem Samstagskurs wiederum mit Rang 2 auf das Podium klettern durfte und auch Hauke Diercks einmal mehr Rang fünf belegte, verweigerte der Polo GTI am Sonntag den Gehorsam und mochte wegen eines technischen Defektes an der Schaltung keinen Gang mehr finden. Carsten versuchte sodann sein Glück in Klasse 5b auf BMW 318 und schloss den Renntag noch fehlerlos mit Rang sieben ab.

Niklas Honnens, Wanderup, wurden drei Pylonen zum Verhängnis, die ihn vom greifbaren Podestplatz auf den vierten Klassenrang zurückwarfen.

In Klasse 3a - mit 20 bzw. 18 Teilnehmern besetzt – behauptete sich Jürgen Vogt, Sieverstedt, mit fehlerfreien Durchgängen auf einem guten Rang fünf bzw. sechs. Junior Nikolai hingegen mochte den Parcours nicht ohne Strafsekunden verlassen; eine Pylone verdrängte ihn das eine Mal aus den Top Ten der Klasse. Ähnlich erging es ihm auch in Klasse 5a, in der er ebenfalls angetreten war. Und das andere Mal wurden die Strafsekunden gar zweistellig.

Carsten Diercks führt nun nach acht von vierzehn Läufen den ADAC Clubsport-Slalom-Pokal 2016 weiter unangefochten mit rund 1600 Punkten Vorsprung auf Rang zwei an. Dabei kommen allein fünf der zwölf Platzierten dieser ADAC-Meisterschaft vom AC Nordfriesland!

Am 7. August startet die Slalom-Truppe bei den Motorsportfreunden Idstedt (MSFI) in die zweite Hälfte der Saison.

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Sommerpause im Jugenkart-Slalom

16.07.2016 - Husum

Veranstaltungsbericht

Kartslalom-Piloten des ACNF hadern mit den Pylonen
Strafsekunden verhinderten Podestplätze in Lübeck und Flensburg

Sowohl in Lübeck als auch beim vorletzten Wertungslauf in Flensburg waren die Fahrzeiten von Nike Ewald, Mildstedt, und Nis Laube, Schwesing, geeignet, einen Platz auf dem Treppchen der Klasse K2 zu ergattern; einzig die Strafpunktquote verhinderte die möglichen Erfolge. Durch Strafsekunden in zweistelliger Höhe gingen in Flensburg Rang zwei und drei verloren. Auch in Lübeck reichte es nicht für einen Podestplatz, denn Nike war auch hier ein Fehler unterlaufen, der gleich mit zehn Strafsekunden geahndet wurde. Mit ihrem schnellen, fehlerfreien zweiten Wertungslauf aber machte sie klar, dass man sie nicht unterschätzen sollte. Und Nis ‚sammelte’ sich im zweiten Durchgang doch noch eine Pylone, deren zwei Strafsekunden ihn um den Klassensieg und damit den undankbaren vierten Rang brachten. Positiv zu vermerken ist aber, dass beide das Potenzial für vordere Platzierungen haben und diese mit gezieltem Training in der Präzision auch erreichen werden. Einzig Linus Norik Nelting, Goldebek, sicherte sich in Flensburg einen Platz unter den Top Ten mit Rang neun. Er konnte sich zudem in der Nachwuchswertung über Rang zwei und einen entsprechenden Pokal freuen!

In der mit 26 bzw. 29 Startern stark besetzten Klasse K3 war der ACNF in Lübeck mit drei bzw. in Flensburg mit vier Teilnehmern am Start. Til Petersen, Uelvesbüll, bestätigte seine Leistungssteigerung in der letzten Zeit durch einen neunten Rang! Marlyn Krause, Rantrum, und Marek Ewald, Mildstedt, tummelten sich einmal mehr im Mittelfeld. Marlyn hatte im ersten Durchgang bei der Ausfahrt aus dem Kreis eine Pylone ‚kassiert’ und damit früh die Chance auf einen vorderen Platz vergeben. Gleichwohl zeigte sie im zweiten Durchgang mit einem ‚Null-Fehler-Lauf’, dass sie es kann! Marek dagegen blieb fehlerfrei, mochte aber offenbar den rechten Fuß nicht so recht auf das Gaspedal drücken, so dass ihm die Fahrzeiten – besonders in den Kurven - einen Strich durch die Rechnung machten. „Aber Marek wird den Respekt vor Drift und Pylonen bald wieder ablegen und zu seiner alten Form zurückfinden“, ist sich Trainer Björn Nissen sicher. Marlyn sicherte sich in Flensburg Rang zehn, wobei sie sich über die vier Strafsekunden geärgert haben dürfte, die einen vierten Rang verhinderten. In der Nachwuchswertung konnte sich Henning Stolley, Norstedt, durchsetzen und diese für sich entscheiden. Hier erreichte Bjarne Clasen, Löwenstedt den dritten Nachwuchsrang. Mit der eher ungeliebten Startnummer eins hatte es Cheyenne Behncke, Goldebek, zu tun und durfte so das Teilnehmerfeld der Klasse anführen. Es braucht noch in wenig Wettbewerbserfahrung, damit der Slalomparcours möglichst fehlerfrei absolviert werden kann, denn das Auslassen von Aufgaben wird mit jeweils zehn Strafsekunden sehr hart bestraft und wirft die Teilnehmer gnadenlos im Feld zurück. Da sind aufmunternde Worte des Trainers willkommen und helfen über die erste Enttäuschung hinweg.

Klasse K4 ist regelmäßig mit starken Fahrern besetzt. In Lübeck waren siebzehn und in Flensburg 16 Teilnehmer am Start. Konnte Justus Cohrs, Wittbek, sich in Lübeck mit zurückhaltender Fahrweise und strafpunktfreien Wertungsläufen mit Rang acht noch unter den Top Ten einreihen, gelang ihm das in Flensburg nicht, denn acht Strafsekunden brachten Justus um den Klassensieg, den er sich mit sehr guten Fahrzeiten auch redlich verdient hätte.

Die Zwischenbilanz vor der Sommerpause und vor der letzten Veranstaltung am 3. September beim MSC Holstein weist denn auch ein ‚pylonenbelastetes’ Ergebnis in der Kart-Pokalwertung auf. Vier ACNF-Fahrerinnen und -Fahrer platzieren sich zz. unter den Top Ten:

In der Klasse K2 belegt Nike Rang 6 und Nis folgt auf Rang 8. Linus, der erst nach etwa der Hälfte der Meisterschaft eingestiegen ist, platziert sich auf Rang 22. In Klasse K3 hält Marlyn Rang 10. Til und Marek folgen auf den Rängen 17 und 18. Vervollständigt wird die Klasse durch Henning (23), Bjarne (30) und Cheyenne (35), wobei Henning und Bjarne an der Hälfte sowie Cheyenne an nur einem der Wettbewerbe teilgenommen haben. Schließlich behauptet Justus sich in der Klasse K4 auf Rang 6.

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