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Kart-Slalom in Schleswig

10.09.2015 - Husum

Großes Kartwochenende beim Automobilclub Schleswig
ACNF-Fahrer Nike Ewald und Melf Carstensen erneut erfolgreich

Schon die ganze Woche über war von Spätsommer keine Spur und das sollte sich am Samstag beim Superkartslalom des ADAC-Nachclubs AC Schleswig denn auch nicht wirklich ändern. Die Superkartpiloten vom AC Nordfriesland Melf Carstensen, Norstedt, und Justus Cohrs, Wittbek, scheuten das Wetter und die dementsprechenden Streckenbedingungen nicht und nahmen bei dieser Doppelveranstaltung den Parcours unter die Räder. Dabei gelang Cohrs im ersten Durchgang bei starker Konkurrenz ein Achtungserfolg mit einem vierten Rang! Dabei konnte er wieder auf hilfreiche Tips seines Clubkameraden Melf Carstensen zurückgreifen. Carstensen selbst lieferte erneut Top-Ergebnisse ab, denn er gewann seine Klasse bei beiden Läufen ungefährdet. „Gestartet sind wir im tiefsten Regen. Und dort hab ich dann meine Stärke im Regen ausspielen können. So fuhr ich ungefährdet den Sieg ein. Im zweiten Lauf nahm sich die Konkurrenz durch unnötige Fehler selber aus dem Rennen“, zeigte sich dieser zufrieden. Damit verbucht der junge Nordfriese bei 10 Veranstaltungen 10 Klassensiege! Zwei Veranstaltungen stehen bis zu Ende der Superkartsaison noch aus.

Die Jugendkart-Slalomsaison hingegen fand in Schleswig ihren Abschluss. Anders als am Vortag jedoch hatte Petrus ein Einsehen und verwöhnte Teilnehmer, Betreuer und Zuschauer mit strahlendem Sonnenschein aber auch kräftigem Wind. Nach bereits zahlreichen Podestplätzen im Laufe der diesjährigen Saison überzeugte Nike Ewald, Mildstedt, in Schleswig erneut und konnte den Klassensieg in der Klasse K1, der jüngsten Teilnehmer, für sich verbuchen!

Wie wichtig dieser Klassensieg beim letzten Lauf zur ADAC-Kart-Pokal sein sollte, zeigt sich denn auch bei der Auswertung der Meisterschaft. Vor diesem Lauf war Nike noch auf Meisterschaftsrang vier platziert. „Sie konnte sich nur durch ein Superergebnis noch auf Rang drei verbessern und damit die Qualifikation für die Endläufe der Norddeutschen ADAC-Meisterschaft am 20. September in Lübeck und für den ADAC-Bundesendlauf in Nohra, Thüringen vom 9. – 10. Oktober schaffen; der Klassensieg hat’s gebracht“ freute sich Trainer Björn Nissen, Löwenstedt, nicht ohne Stolz.

Nun ist es sogar Platz zwei in der Meisterschaft geworden! Jetzt heißt es, sich auf die Endläufe vorzubereiten, denn auch und gerade dort ist die Konkurrenz groß. Aber Nike kann gewiss ihr Talent und ihre Konstanz einsetzen und es ihren Mitstreitern schwer machen. Und selbst wenn das nicht gelingen sollte, bleiben tolle Erlebnisse und das Wissen, dass sie zu den besten gehört.

 

 

In der Klasse K2 vermochte sich Nis Laube nur auf Rang 16 zu platzieren, da er sich nach einer guten ersten Runde im zweiten Durchgang nicht so richtig konzentrieren konnte und ihm trotz vorsichtigem „Gasfuß“ ein Pylonenfehler unterlief.

Die Klasse K3 hatte bei 21 Startern allein 5 Teilnehmer vom ACNF. Marlyn Krause schnitt dabei noch am besten ab und belegt Rang vier! Marek Ewald folgte ihr sodann auf Rang sechs, womit beide erneut ihre Zugehörigkeit zu den Top Ten der Klasse unter Beweis stellen. Auch Til Petersen konnte zeigen, dass er es drauf hat: Räumte er im Trainingslauf noch drei Pylonen beiseite, legte er daraufhin zwei fehlerfreie Wertungsläufe hin. Lediglich an den Zeiten scheiterte eine bessere Platzierung als Rang 8. Henning Stolley konnte sich gegenüber der Vorwoche zwar steigern, aber ein leichter, vermeidbarer Fehler verhinderte einen Platz unter den Top Ten und beschwerte ihm Rang zwölf. Bjarne Clasen arbeitet noch an seinen Orientierungsschwierigkeiten, die ihn daran hindern, den Parcours fehlerfrei und flüssig zu fahren. Wenn er dies überwunden hat, sind auch bessere Platzierungen als Rang sechzehn zu erwarten.

Bei den größeren Fahrern der Klasse K4 waren Moritz Laube und Justus Cohrs gefordert. Letztgenannter stand zudem noch unter Qualifikationsdruck, denn in der Meisterschaft auf Rang 4 liegend wären ein Spitzenplatz und Fehler der Konkurrenz nötig gewesen, die Tickets für die ADAC-Endläufe in Lübeck und Nohra zu lösen. Er setze denn auch alles auf eine Karte, legte einen einwandfreien ersten Durchgang hin, patzte jedoch im zweiten Durchgang und schoss eine Pylone ab. Mit diesen zwei Strafsekunden war es auch um die „Quali“ geschehen und Justus musste sich mit Rang 8 von 13 geschlagen geben. Moritz Laube dagegen freute sich über Rang sechs, den er sich mit einer soliden Leistung -eine knappe Sekunde vom Podium entfernt- auch verdient hatte.

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Bericht als pdf-Datei herunterladen [hier klicken]


Sicherheit durch Schutzhelm

05.09.2015 - Husum

ADAC und Deutsche Post statten Erstklässler der Dänischen Schule mit Fahrradhelmen aus

AC Nordfriesland macht auf die lebensrettende Funktion der Kopfbedeckung aufmerksam

Dazu die Pressemitteilung des ADAC Schleswig-Holstein lesen [hier klicken]
 


Jugendkart-Slalom in Heide

03.09.2015 - Husum

Vorletzter Wettbewerb im Jugendkart-Slalom 2015 beim DDAC Heide
Nike Ewald und Justus Cohrs erringen Podestplätze

Der Verkehrsübungsplatz am östlichen Stadtrand der Kreisstadt Heide stand vergangenes Wochenende ganz im Zeichen der Nachwuchsmotorsportler und bildete zugleich den Auftakt nach der Sommerpause. Gleichwohl endet die diesjährige Meisterschaft denn auch bereits am 6. September in Schleswig mit der Entscheidung über die Tickets zu den Endläufen für die Deutsche und die Norddeutschen Meisterschaften. Noch konnten sich Nike Ewald und Justus Cohrs ihre Chance auf die Teilnahme wahren, da sie jeweils ihr Punktekonto nochmal aufzubessern vermochten. Nike sicherte sich auf dem Kurs in Heide in der Klasse K1 den zweiten Rang, obwohl sie sich 6 Strafsekunden eingehandelt hatte, und rückt damit näher an Saisonrang drei heran. An die Zeiten des Erstplatzierten Sandhofen, ACSL, war indes nicht zu rütteln. 

                             
Justus hingegen brachte sich in Klasse K4 selbst um seinen Lohn für Trainingsfleiß, denn auch er leistete sich einen Fehler, der ihn mit zwei Strafsekunden geahndet um den Klassensieg brachte. Dennoch reichte es für Rang drei und das Treppchen. Doch es hat wichtige Punkte gekostet aber auch welche gebracht! Moritz Laube gelang es hier leider nicht, an seinen Erfolg von Flensburg anzuknüpfen, da er in Dithmarschen offenbar nicht die richtige Linie fand und Strafsekunden sammelte. Dadurch fand er sich schließlich auf Rang 13 wieder.

                             


In der Klasse K3 waren in Heide allein 5 der 22 Teilnehmer AC-Piloten. Marek Ewald bzw. Marlyn Krause schafften es in dieser starken Klasse wieder unter die Top Ten. Während Marek ohne Strafsekunden auf Rang sechs fahren konnte, musste sich Marlyn mit einer Pylone auf Rang neun einsortieren. In der nächsten Saison werden wir bei den beiden sicher noch Treppchenplätze sehen. Auch die AC-Piloten Til Petersen, Henning Stolley bzw. Bjarne Clasen haben sich achtbar geschlagen und Wettbewerbserfahrung gesammelt, die ihnen in der kommenden Saison zugute kommen wird. Während Til mit Rang sechzehn und Henning mit Rang neunzehn und entsprechenden Strafsekunden fordere Plätze verwehrt blieben gelang es Bjarne, den Parcours ohne Fehler zu absolvieren; es fehlt ihm aber noch die Routine für einen etwas lockeren "Gasfuß", aber das wird sich finden.

Nis Laube behauptet sich unter 22 Teilnehmern in der Klasse K2 unter den Top Ten und 
schließt die Veranstaltung mit einer Pylone und Rang 9 ab.

In Schleswig sind am Samstag bereits die Superkartpiloten auf dem Kurs unseres Nachbarclubs unterwegs und Sonntag wird es für die Jugendkartfamilie wieder spannend; Petrus hat hoffentlich ein Einsehen mit Veranstalter und Teilnehmern, denn wenn die Sonne scheint, macht es einfach allen viel mehr Spaß!

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Bericht als pdf-Datei herunterladen [hier klicken]

 


Nürburgring ohne Auto

27.07.2015 - Nürburg

AC Nordfriesland auf Nürburgring auch ohne Rennwagen erfolgreich
ACNF-Vorsitzender erringt Bronzeplatzierung

Nachdem ACNF-Mitglieder wie Niklas Meisenzahl den Ring bereits wie die eigene Westentasche kennen und erfolgreich Rennen bestritten hatten, wollte es sich Clubvorsitzender Carstensen nicht nehmen lassen, die Grand-Prix-Strecke, wo sich sonst die Rennboliden ihr Stelldichein geben, auch einmal aus der Nähe zu betrachten. Mangels entsprechendem Rennequipment meldete er kurzerhand für die 10,274 km-Distanz beim 35. Nürburgring-Lauf. Der Nürburgring-Lauf ist ein Volkslauf in Nürburg auf der Strecke des Nürburgringes, der 1978 zum ersten Mal stattfand. Heute ist er Teil des im Spätsommer ausgetragenen Multi-Sport-Events Rad & Run am Ring, das von der Veranstaltungsgemeinschaft aus RC Herschbroich und eventwerkstatt GmbH organisiert wird.

Der Nürburgring-Lauf wurde von den Laufpionieren Ernst van Aaken und Manfred Steffny begründet und bis 2000 vom Leichtathletik-Verband Rheinland organisiert. Nachdem er in den Jahren 2001 bis 2003 ausfiel, wurde er von der heutigen Veranstaltungsgemeinschaft 2004 als Run am Ring wieder ins Leben gerufen und mit der Radsport-Veranstaltung Rad am Ring ergänzt. Neben dem Lauf über die gut 24 km lange Nordschleife gibt es zwei kürzere Läufe auf der Grand-Prix-Strecke mit einer Länge von 5,137 km (eine Runde) bzw. 10,274 km (zwei Runden). Aber auch die beiden Runden haben es in sich, denn das Streckenprofil zeichnet sich durch zwei Steigungsstrecken aus, die jeweils über nahe zu einen guten halben km mit knapp 7% ganz schön in die Beine gehen. Bei typischem Eifelwetter – Regen und kräftige Winde – gingen rund 280 Läuferinnen und Läufer die beiden Runden an. Zunächst bergab ging es gegen Wind und Regen auf die Strecke, auf der sich das Läuferfeld sehr schnell auseinanderzog und die Spitzenathleten aus den jüngeren Jahrgängen auf und davon liefen. Sie zeigten am Ende Zeiten im Bereich von 34 Min!

In der mit sieben Läufern besetzten Altersklasse M 60 waren neben Carstensen auch der Vorjahres-sieger Jürgen Müsch, Mühlheim-Kärlich, u. der Zweitplatzierte Peter Droste, Schmallenberg, mit von der Partie. In Runde eins lieferten sich Müsch und Carstensen ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem jeder mal die Führung übernahm. In Runde zwei setzte sich dieses taktische Rennen bis etwa km neun so fort. Den letzten Anstieg hatte Müsch indes etwas besser weggesteckt und konnte auf der Zielgeraden einen Vorsprung von etwa 150m, d. h. rund 1 ½ Minuten herauslaufen und die Ziellinie vor Carstensen überqueren, der mit seiner Zeit von 51:10 Min auf ungewohntem Terrain letztlich doch zufrieden sein konnte. Gar nicht auf der Rechnung hatten beide Läufer Peter Droste, der nachgemeldet hatte und mit einer sehr guten Zeit von 46:10 Min dieses Mal die Klasse für sich entscheiden konnte.





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Jürgen Müsch haderte offenbar mit dem zweiten Platz und erschien gar nicht erst zur Siegerehrung; jedoch das schlechte Wetter mag auch ein Grund dafür gewesen sein, denn es goss zeitweise wie aus Eimern und es war empfindlich kalt. Aber die erst- bzw. drittplatzierten Droste und Carstensen nahmen neben der Finishermedaille gern auch ihre Gold- bzw. Bronzemedaille auf dem Siegerpodest entgegen.

Für den knapp 64-jährigen Hobbyläufer Carstensen steht als nächstes großes Event der Berlinmarathon Ende September auf dem Plan. Doch zuvor gilt es neben intensiver Marathonvorbereitung noch den Husumer Hafentagelauf (15.08), RaiBa Halbmarathon Handewitt (6.09) und den Kiellauf (13.09) zu absolvieren.

 


Pressemeldungen zum ADAC Jugendkart Slalom Flensburg

24.07.2015 - Husum

Husumer Nachrichten 22.07.2015

Husumer Nachrichten 24.07.2015


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