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Advent, Advent...

03.12.2017 - Mildstedt

Der 1. Advent gehört der Jugendgruppe des AC Nordfriesland e. V.

Wieder ist ein Jahr vergangen und Jugendleiterin Sabrina Ewald hatte zur traditionellen Adventsfeier unserer Jugendgruppe in das Schützenheim Mildstedt eingeladen. Mit Unterstützung von Ehemann John und ihren beiden Kindern Nike und Marek hatte Sabrina alles perfekt vorbereitet und vorweihnachtlich geschmückt. Die erwachsenen Gäste hatten jeweils allerlei Schmackhaftes für das gemeinsame Essen mitgebracht, so dass es nach einer kurzen Begrüßung zunächst einmal galt, die Leckereien zu verspeisen.

Ebenfalls traditionell ist die Adventsfeier zugleich Anlass, die Sieger und Platzierten der diesjährigen Clubmeisterschaften sowohl der Kartslalom- als auch der Automobilslalom-Sparte auszuzeichnen. AC-Jugendleiterin Ewald überreichte den Siegern und Platzierten der Clubmeisterschaft im Kartslalom ihre wohlverdienten Trophäen. Daneben gab es für die ersten drei Preisträger noch zusätzliche Sachpreise. Clubmeister der Kartslalom-Sparte ist Justus Cohrs, gefolgt von Marek Ewald, Til Petersen, Nike Ewald, Marlyn Krause, Nis Laube, Marvin Stolley, Anika Swierczek und Sarah Andresen. 

Den ACNF-"Pylonenjägern“ überreichten ACNF-Sportleiter Alf Behncke und Slalom-Trainer Peter Peters ihre wohlverdienten Pokale. Clubmeister ist Mika Larrsen, gefolgt von Björn Nissen, Dominik Ewald, Justus Cohrs, John Ewald, Michael und Simone Boche. Zusätzlich zeichnet der Club seine Sportfahrer aus, die in diesem Jahr Meisterschaftsserien für sich entschieden haben. Es ist bisher noch nicht vorkommen, das zahlreiche Serientitel in Familienhand kommen; 2017 haben Hauke Diercks und seine beiden Söhne Carsten und Morten das Kunststück vollbracht. Sie erhielten aus der Hand ihres Trainers Peters entsprechende Ehrentafeln.

In seiner kurzen Ansprache hielt Clubvorsitzender Carsten Carstensen einen kleinen Rückblick auf das abgelaufene Jahr und verwies nicht ohne Stolz auf das Geleistete, woran die Mitglieder durch ihr individuelles Engagement maßgeblichen Anteil haben. Doch das alles sei einerseits nicht ohne motivierte Aktivisten und andererseits auch nicht ohne materielle Förderung insbesondere durch den ADAC Schleswig-Holstein möglich. Daher gelte es weiter dafür zu werben, dass dem ACNF möglichst viele ADAC-Mitglieder angehören, damit der Club auch in der Zukunft auf wirtschaftlich sicheren Beinen stehe und das Angebot für seine Mitglieder weiter verbessern könne. Gerade die finanzielle Förderung der Clubaktivitäten werde in Zukunft mehr und mehr darauf ausgerichtet sein, dass Vereine qualifizierte Angebote in der Jugendarbeit und im Sport vorhalten. Als eine Voraussetzung dafür sieht der Clubchef die Notwendigkeit, dass es  den Vereinen gelingt, die Zahl der lizensierten Trainer und Sportwarte weiter zu steigern. Der ACNF jedenfalls ist da auf einem guten Weg, so Carstensen weiter, denn mit dem sechzehnjährigen Justus Cohrs, der gerade vor einer Woche den Lehrgang für die DOSB-Trainerlizenz der Stufe C erfolgreich abgeschlossen hatte, steigert auch der ACNF die Anzahl seiner Lizenzinhaber.

Doch als besonderes Highlight stellte Carstensen nochmals die Nominierung von Justus Cohrs für das Deutsche Olympische Jugendlager anlässlich der Olympischen Winterspiele 2018 in PyeonChang dar. Cohrs war als einziger Schleswig-Holsteiner und als einziger Motorsportler bundesweit für die Teilnahme ausgewählt worden. Bei aller Freude und allem Stolz über die anstehende Reise nach Südkorea war zu bedenken, dass an diese Nominierung auch Bedingungen geknüpft sind. So ist für diese Reise ein Eigenanteil von immerhin 2.000,- Euro aufzubringen, was Schülern in der Regel nicht gerade leicht fällt. "Unseren Dachverbänden, insbesondere dem ADAC Schleswig-Holstein, dem Kreissportverband NF mit der Stiftung Jugendsport (JUSPO) sowie der Sportjugend SH (sjsh) ist sehr daran gelegen, dass Justus die Teilnahme ermöglicht wird“, freut sich der Clubvorsitzende. Nachdem die Gremien dieser Verbände von der Nominierung erfahren hatten, waren sehr schnell Entscheidungen herbeigeführt, Justus Teilnahme mit namhaften Zuschussbeträgen zu fördern, so dass zusammen mit Spenden - das hiesige Mc Donald's Restaurant steuerte weitere einhundert Euro bei - der Eigenanteil in der Summe aus diesen Zuschüssen, Spenden und dem Förderbetrag des eigenen Vereins nun zu gut drei Vierteln gedeckt ist. Einzige Bedingung: Justus wird nach seiner Rückkehr bei den Förderern über seine Erlebnisse ausführlich berichten müssen, was ihm sicher eine ebensolche Freude sein wird.

Damit steht der Reise zumindest finanziell kaum mehr etwas im Wege. Bleibt zu hoffen, dass Korea und die Welt von ernsten Krisen verschont werden.
Mit dem obligatorischen Verspielen für Kinder fanden in vergnügter Runde zahlreiche kleine Präsente ihre neuen Besitzer, die sich am Ende der Veranstaltung sichtlich zufrieden auf den Weg nach Hause machten. Damit ging für den ACNF interessantes Motorsportjahr zu Ende.
 
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Bildimpressionen [hier klicken] Fotos: H. Cohrs
 
 
 
 
            
 

Deutscher ADAC Kartslalom Endlauf

14.11.2017 - Mildstedt


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Nike Ewald behauptet sich unter den Besten der Besten

Beim Deutschen ADAC Kartslalom Endlauf entscheiden hundertstel Sekunden

Am 14./15. Oktober 2017 waren insgesamt 255 Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren bei bestem Wetter und Temperaturen zum ADAC Kartslalom Bundesendlauf im südbadischen Kuppenheim angereist. Jeweils die drei Erstplatzierten der Altersklassen K 1 bis K 5 aus 17 ADAC Regionalclubs traten gegeneinander an. Diese hatten sich über die laufende Saison durch beste Platzierungen für die Teilnahme am Bundesendlauf qualifiziert.

Veranstalter dieses Endlaufes war der ADAC Südbaden. Ausgetragen wurde der Endlauf auf dem Gelände des MSC „Puma“ Kuppenheim e.V. im ADAC in Kuppenheim. Die "Mannschaft" des ADAC Südbaden hatte auf dem Gelände des MSC "Puma" Kuppenheim e.V. im ADAC, auf dem normalerweise Motoball gespielt wird, einen ambitionierten Kurs aufgebaut, der je Klasse zweimal möglichst schnell und ohne Fehler durchfahren werden musste, nachdem die Teilnehmer sich in einem zuvor zu absolvierenden Trainingslauf auf die Strecke einstellen konnten.

Nike Ewald, Mildstedt, vom Automobilclub Nordfriesland startete für den ADAC Schleswig-Holstein in der Klasse K2 (Jahrgänge 2007 / 2006) unter 50 weiteren Mitbewerbern. Dabei lieferte sie in ihrer gewohnt konzentrierten Fahrweise zwei fehlerfreie Wertungsläufe ab und erreichte so schon mal das selbst gesteckte Minimalziel, nämlich Strafsekunden zu vermeiden. Alles andere hatte sie nicht mehr selbst in der Hand, denn es gab da schon Teilnehmer, die nicht nur fehlerlos sondern auch schneller fuhren als Nike. Aber ein Blick auf die Ergebnisliste macht deutlich, wie eng die Fahrzeiten beieinander liegen: Der Sieger in dieser Klasse, Elias Frey, ADAC Pfalz, benötigte für die beiden Wertungsrunden 1:20,41 Min. wobei sich Nike (1:23,65 Min.) mit gut 3 Wimpernschlägen Abstand zum Sieger mit Rang 24 zufrieden geben musste. In ihrer Klasse K2 war sie unter den dort gestarteten 3 Schleswig-Holsteinern (Felix Köppe (11.), Davin Sandhofen (42.) und Nike) immerhin die zweitschnellste.

Auch der Blick in die Klasse der ältesten und routiniertesten Teilnehmer, der Klasse K5, macht die Leistungsdichte deutlich: Der Sieger vom ADAC Schleswig-Holstein, Jakob Siebert, benötigte für die beiden Wertungsläufe 1:18,25 Min. und verwies seinen Konkurrenten vom ADAC Württemberg mit der geringsten möglichen Zeitdifferenz von einer hundertstel Sekunde auf den 2. Rang!

Nike war indes überhaupt nicht enttäuscht, denn die Veranstaltung insgesamt hatte ihr sehr viel Spaß gemacht und wird ihr als tolles Erlebnis noch lange in Erinnerung bleiben. Und 2018 geht das Spiel von vorne los; „dann kann ich mich ja wieder qualifizieren und vielleicht auch mal aufs Treppchen kommen“, blickt die junge Mildstedterin optimistisch nach vorn.

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Slalomasse

14.11.2017 - Husum

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wer gut trainiert, der ist gut platziert!

Automobilslalom-Training beim AC Nordfriesland setzt Fundament für Meisterschaftserfolge

Beim Husumer Automobilclub ist die Freude groß über die Erfolge, die von den ACNF-Slalompiloten in der abgelaufenen Saison errungen wurden. Das Fundament dafür wird durch intensives Training mit erfahrenen Trainern gelegt. Einer von ihnen ist Peter Peters, der beim ACNF bereits mehreren Fahrergenerationen den richtigen Umgang mit dem Auto als Sportgerät beigebracht hat. Dabei greift der ADAC-Ortsclub nicht nur auf die eigenen Fahrzeuge der Sportfahrer zurück, sondern stellt auch selbst zwei clubeigene Pkw für das Training zur Verfügung. Peters verfügt über jahrzehntelange Erfahrung aus dem Slalomsport, dem Rallyesport und nicht zuletzt auch aus dem Rundstreckensport, den er nach wie vor aktiv selbst betreibt.

So verwundert es auch nicht, wenn seine ‚Schützlinge’ die Hinweise und Tipps in den Wettbewerben umsetzen und entsprechende Erfolge aneinander reihen.

Ganz vorn in den Meisterschaftsrängen findet sich die „Slalom-„ Familie Diercks, Tarp, die sich zu viert mit ihrem selbst aufgebauten VW Polo GTI auf nahezu jedem Slalomparcours in mehreren Meisterschaftsserien tummeln. Dabei war Hauke Diercks 2014 nach einigen Jahren der Motorsportabstinenz zunächst mit dem seinerzeit fünfzehnjährigen Sohn Carsten in das ACNF-Slalomtraining eingestiegen. Carsten zeigte fahrerisches Talent und etablierte sich bereits 2015 und 2016 jeweils als ‚ADAC-Pokalsieger Nachwuchs’. Auch in den Regionalserien des Nord-Ostsee-Pokals (NOP) und der Motorsportéquipe Nord (MEN) führte er die Rangliste an und entschied diese Serien für sich.

Ein neuer VW Polo GTI sollte die Saison 2017 bereichern. Dessen Fertigstellung zog sich allerdings hin und der bisherige gleichnamige fahrbare Untersatz schien technisch widerspenstig zu werden und bescherte dem mit Birte Diercks und Sohn Morten nun vervollständigten Slalomquartett den einen oder anderen Defekt. So sorgte zum Beispiel der Bruch der Antriebswelle für Frust und unerwünschten Punktverlust. Doch das sollte sich im Laufe der Saison geben und dem Erfolgsstreben keinen Abbruch tun. Carsten konnte über das Jahr bei starker Konkurrenz zahlreiche Klassensiege und Podiumsplätze erringen und sich damit souverän die ADAC-Automobil-Slalom-Meisterschaft 2017 in Schleswig-Holstein sichern. Auch die NOP-Meisterschaft im DMSB-Slalom entschied der inzwischen volljährige ACNF-Pilot für sich. In der zweiten Regionalmeisterschaft, dem MEN-Rennslalom, fehlten dem jungen Vizemeister bei 538 Gesamtpunkten gerade einmal 1,8 Punkte zum diesjährigen Titel!

Die familieninterne Konkurrenz zwischen Vater Hauke und Sohn Carsten entschied Carsten am Ende ebenfalls für sich. Diercks Senior gewann jedoch die NOP Clubslalom-Serie in der Klasse 2b deutlich und verwies die ACNF-Fahrer Jan Goldschmidt, Enge-Sande, und Sohn Carsten damit auf die Plätze. Ansonsten musste sich der ambitionierte Slalomsportler mit den undankbaren Serienrängen vier und fünf zufrieden geben.

Auch Morten Diercks, der im vergangenen Jahr ebenfalls mit 15 Jahren das Training beim ACNF begonnen hatte, steht seinem Bruder Carsten in nichts nach. Erst in der diesjährigen Saison in den Slalomwettbewerb eingestiegen, entschied er bereits den ADAC Clubsport-Slalom-Pokal ausschließlich mit Klassensiegen für sich. Bemerkenswert ist an dieser Stelle auch die Tatsache, dass mit Dominik bzw. John Ewald, beide Mildstedt, zwei weitere ACNF-Piloten Rang zwei bzw. drei belegen. Mit Birte Diercks auf Rang fünf stellt der ACNF vier der sieben Platzierten! Auch die NOP-Meisterschaft in der ‚Klasse 1b Newcomer’ wird von vier ACNF-Piloten dominiert. Morten holte auch hier den Titel vor Dominik und John Ewald und Birte Diercks auf Rang vier. Schließlich komplettierte Morten mit dem Titel im MEN-Clubslalom-Nachwuchspokal seine diesjährige Siegesserie und verwies dabei seine Mutter auf Rang drei. Den beiden Ewald-Brüdern Dominik und John fehlten wegen eines technischen Defekts beim Holstein-Clubslalom wertvolle Punkte, so dass hier lediglich die Ränge sechs und sieben heraussprangen. Ihr Audi Coupé wurde aber bereits einer technischen Kur unterzogen, die das Slalom-Team-Ewald zuversichtlich nach vorn schauen lassen.

Familie Diercks wird sich in der kommenden Saison verstärkt dem DMSB-Slalom zuwenden, wobei Birte mit ihrem Sohn Morten die NAS-Cup-Serie bestreiten möchten. Für die beiden Jungs steht aber Titelverteidigung bzw. Titelgewinn auf der Agenda. Inwieweit Vater Hauke die Titelambitionen von Sohn Carsten wird durchkreuzen können, zeigt sich im Laufe der kommenden Wettbewerbe in der Familienkonkurrenz.

Am kompetenten Training jedenfalls wird es sicher nicht fehlen und von den ACNF-Slalompiloten wird es auch in der Zukunft so einiges zu lesen geben.

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Justus Cohrs stellt sein Hobby vor

29.10.2017 - Wochenschau Nordfriesland


Slalom-Wochenende

02.10.2017 - Husum/Schwesing

...zum Lesen bitte pdf-Datei hier herunterladen [hier klicken]

Husumer Nachrichten, 9.10.2017

Veranstaltungsbericht

Slalompiloten starten beim ACNF unter perfekten Bedingungen
Husumer Automobilclub läutet Saisonende mit zwei Doppelveranstaltungen ein

„Besser konnte es kaum sein“, freuten sich ACNF-Rennleiter Peter Peters, Husum, und ACNF-Sportleiter Alf Behncke, Goldebek. Entgegen allen Prognosen blieb es beim 22. & 23. ADAC Storm-Clubslalom in Schwesing den ganzen Tag über so gut wie trocken. Auch der Wind, der auf Flugplätzen niemals zum Erliegen zu kommen scheint, verursachte keinerlei Ungemach. Bei zwei mal 44 Nennungen, d. h. mit insgesamt 264 Einzelstarts konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem sehr flüssig abgesteckten Parcours ihren Fahrkünsten freien Lauf lassen. Dafür sorgten letztlich auch die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die mit Dokumenten – und Fahrzeugabnahme, der Zeitnahme und Auswertung sowie insbesondere der Streckensicherung auch die organisatorischen Voraussetzungen schafften. Selbst das leibliche Wohl kam mit eigens engagiertem Imbiss nicht zu kurz. Die Streckenposten wurden zudem nachmittags mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen versorgt. Lediglich der eine oder andere technische Defekt an Wettbewerbsfahrzeugen führte bei den betroffenen Teilnehmern zur Ernüchterung.

So erwischte es Rolf Brodersen, Bergenhusen, auf seinen BMW 318 ti kalt, als er von den Strecken-posten mittels roter Flagge aus dem Rennen genommen werden musste. Die ungewöhnlich starke seitliche Neigung des rechten Vorderrades hatte die Aufmerksamkeit besagter Streckenposten auf sich gezogen, die sofort reagierten und so schlimmeres verhindern konnten. An der Vorderradaufhängung hatte sich ein Bolzen gelöst, so dass Brodersen bei Fortsetzung des Rennens das Rad hätte verlieren können.

Zuvor hatte Bruder Hans-Heinrich noch den Klassensieg aus der Hand geben müssen, weil ihm ein Fahrfehler drei Strafsekunden eingebracht hatte. Er musste sich damit Eckehard Wolter, Kiel, geschlagen geben, der seinen Porsche Boxter fehlerfrei ins Ziel brachte.

In der Klasse 3a fuhr Sebastian Raudies, Schuby,  auf seinem hervorragend präparierten VW Polo 86C einen ungefährdeten Klassensieg ein und ließ damit Marco Fronia, Holm, mit nahezu vier Sekunden Abstand deutlich hinter sich. ACNF-Pilotin Gabriele Claussen, Havetoft, vermochte trotz fehlerfreiem Auftritt nicht bis zum Podium vorzudringen.

Die Klasse 2c dominiert Rolf Müller, Windeby, auf seinem mittlerweile 30 Jahre alten Porsche 944, dem man äußerlich allerdings sein Alter weder ansieht noch anmerkt.

Stefan Blank, Quickborn, trieb seinen Honda CRX trotz dreier Strafsekunden noch zum Klassensieg in der Klasse 2b.

In Klasse 2a ging der oberste Podestplatz an Tim Sorgenfrei, Blumenthal. Bruder Kai verpasste Klassenrang zwei durch drei Strafsekunden und musste Nathalie Wriedt, Kiel, den Vortritt lassen.

ACNF-Fahrer bestimmten einmal mehr das Geschehen in der Klasse 1b. Die Mildstedter Brüder John und Dominik Ewald stritten mit dem rechten Fuß um die Vorherrschaft auf dem Podium, wobei John Ewald fehlerfrei blieb und vor Morten Diercks, Tarp, und Bruder Dominik mit Rang eins die Oberhand behielt. Auch Birte Diercks, Tarp, bekam drei Strafsekunden angerechnet und platzierte sich damit auf Rang fünf. In der Klasse 1a ging der Klassensieg an Tobias Leckband, Kiel.

Die zweite der Doppelveranstaltung folgte jeweils klassenweise, so dass die Teilnehmer nicht erst bis zum Nachmittag auf ihren neuerlichen Einsatz zu warten brauchten. Finya-Marie Kruse, Lübeck, die zuvor bei den Youngstern noch Platz zwei belegt hatte, konnte nun im zweiten Durchgang die Klasse 1a für sich entscheiden, da hier die Youngsterklassen nicht angetreten waren. Auf dem Siegertreppchen der Klasse 1b fanden sich erneut drei ACNF-Piloten ein, nur mit dem Unterschied, dass dieses Mal Morten Diercks die oberste Stufe vor John und Dominik Ewald erklimmen durfte! Die Gebrüder Sorgenfrei wiederholten in Klasse 2a exakt das Ergebnis aus dem ersten Durchgang einschließlich des Missgeschicks dreier Strafsekunden. Auch Stefan Blank gewann erneut seine Klasse 2b, blieb hier indes fehlerfrei, so wie auch Rolf Müller in der Klasse 2c, Sebastian Raudies (3a) und Eckehard Wolter (3b). Allerdings tauschte hier Rolf Brodersen den zweiten Rang mit Bruder Hans-Heinrich, der hier drei Strafsekunden verbuchen musste. Nachdem Rolf Brodersen und Jörg Schweder, Süderhackstedt, sich eines anderen Fahrzeugs bedienen konnten, fielen Rang zwei und drei auf die beiden ACNF-Fahrer.

Neben einem reibungslosen Ablauf konnten sich die ACNF-Verantwortlichen auch über insgesamt neun Podestplätze mit zwei Klassensiegen freuen.

Auch der nächste Tag, der Sonntag, sollte für die ACNF-Piloten durchaus erfolgreich verlaufen. Nicht nur, dass Teilnehmer und Veranstalter von der Sonne verwöhnt werden sollten, sondern es zeigten sich die ACNF-Fahrer auch bei dieser Doppelveranstaltung, dem 26. & 27. ADAC-Tine-Flugplatzslalom, in Bestform. Pünktlich um 9:00 Uhr startete das erste Wettbewerbsfahrzeug über den gegenüber dem Vortag nahezu doppelt so langen Kurs, der in manchen Passagen die dreistellige Geschwindigkeitsmarke überschritt und manchem Teilnehmer ein genüssliches Lächeln ins Gesicht zeichnete. „Diese Strecke ist echt super“, lobten unisono Julian Stahmer, Schmalfeld, Bernd Schwartinsky, Schmalfeld, und Philip Hödl, Cashagen. „Sie hat aber auch ihre Tücken und man muss höllisch aufpassen, keine Aufgabe auszulassen“, so die Slalomroutiniers weiter. Nachdem die Strecke vom nächtlichen Regen abgetrocknet war, reduzierten sich die Fahrzeiten von anfangs rund zwei auf dann gut ein dreiviertel Minuten, so dass sich die aus dem feuchten Belag ergebende zeitliche Verzögerung doch noch in Grenzen hielt.

Im Ergebnis errangen ACNF-Piloten erneut acht Podestplätze mit drei Klassensiegen. Im Einzelnen wurden je Durchgang folgende Ergebnisse erzielt:

Klasse F8: Sebastian Wried, Kiel (1. u. 1.); Klasse F9: Carsten Diercks, Tarp (1. u. 1.); Klasse F10: Thomas Leßmann, Flensburg (1. u. 2.), Philip Hödl, Cashagen (2. u. 1.); Klasse FS16: Sebastian Raudies, Schuby (1. u. 2.), Jörg Gröndahl, Lottorf (2. u. 1.); Klasse G1: Julian Stahmer, Schmalfeld (1. u. 1.); Klasse G2/3: Guiseppe, Stefani, Bad Bramstedt (1. u. 2.); Stefan Blank, Quickborn (2. u. 1.); Klasse G5/6: Bernd Schwartinsky, Pansdorf (1. u. 3.), Hartmut Müller, Bad Bramstedt (2. u. 1.);

Klasse H12: Klaus Schirtz, Neumünster (1. u. 1.); Klasse H13/15: Philip Boldt, Bad Bramstedt (3. u. 1.), Claudia Aßhoff, Hamburg (1. u. 2.). Aßhoff wurde zudem als beste Dame geehrt. ACNF-Fahrerin Gabriele Claussen gelang im zweiten Durchgang noch der Sprung auf das Bronze-Treppchen, worüber sie sich sichtlich freuen konnte. Den Pokal für den Gesamtschnellsten erhielt Jörg Gröndahl, der mit seinem BMW 316i im zweiten Durchgang gerade einmal 3:04,29 Minuten für beide Wertungsläufe benötigt hatte.

Nach erneut acht Stunden Slalomsport vom Feinsten endete ein tolles Motorsportwochenende mit zufriedenen Teilnehmern und ebensolchen Organisatoren. Insbesondere bei den ACNF-Fahrern Carsten, Hauke und Morten Diercks sowie Thomas Leßmann und Gabriele Claussen war die Freude über den Tageserfolg groß.

Alle Ergebnisse und einige Fotoimpressionen können bei www.acnf.de angesehen werden.

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