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AKTUELLE MELDUNGEN

Veranstaltungsbericht

30.08.2018 - Husum

Justus Cohrs holt Klassensieg im ADAC-Youngster-Cup!

Slalompiloten aus Nordfriesland bei ADAC-Clubslalom erneut auf vorderen Plätzen

Die Slalompiloten des AC Nordfriesland räumen in Schachtholm bei den ADAC-Slalomevents des MSC Westerrönfeld und des MSC Hanseat nicht weniger als acht Podiumsplätze ab! Klassensieg für ADAC-Youngster Justus Cohrs (Wittbek) und Silberpodeste für Jan Goldschmidt (Enge-Sande), Thomas Leßmann (Flensburg) und zweimal Carsten Diercks (Tarp); Silber- und Bronzepodest für Oswald Lauenstein (Wanderup) sowie Bronzeplatz Morten Diercks (Tarp)! Carsten und Morten führen zz. die Rangliste bei der ADAC-Automobil-Slalom-Meisterschaft 2018 an.

Mit dem 31. ADAC-MSC-Slalom begann das Slalom-Wochenende auf dem Flugplatz Schachtholm und in der mit 14 Startern besetzten Klasse G 3 zeigte Jan Goldschmidt auf seinem BMW E30 318is, dass mit ihm  auf vorderen Klassenplätzen zu rechnen ist. Gleichwohl war bei den gefahrenen Zeiten auch zu erkennen, dass es noch Luft nach oben gibt, denn im zweiten Durchgang wollte die Linie dem Ersten nicht so richtig folgen und es blieben immerhin zweieinhalb Sekunden gegenüber dem ersten Wertungslauf auf dem Parcours ‚liegen’. Dennoch gelang es Goldschmidt, sich Strafpunktfrei mit einer knappen Sekunde Vorsprung vor Ex-Rallyepilot Ralf Bonde (Steinberg) auf Klassenrang zwei zu platzieren. Nicht so gut lief es indes für ihn am Folgetag beim 65. ADAC-Hanseaten-Slalom; trotz vergleichbarer Fahrzeiten sprang hier lediglich Rang fünf heraus.

‚Slalomfamilie’ Diercks (Tarp) war in voller Besetzung ebenfalls im Rennen. Während Junior Carsten Diercks sich mit drei Strafpunkten im ersten Durchgang Klassenrang eins verbaut zu haben schien, ereilte Steve Zocher (Salzgitter) im zweiten Durchgang dasselbe Schicksal. Dennoch konnte Zocher sich behaupten und ließ Diercks auf Rang zwei sicher hinter sich. Nahezu vergleichbar ging es ihm auch am nächsten Tag; allerdings vergab Diercks hier den Klassensieg, da er mit zwei Pylonen eine mehr als der Klassensieger Klaus Hens (Berlin) auf dem Zeitkonto verbuchen und abermals mit Rang zwei vorlieb nehmen musste. Morten Diercks blieb am zweiten Tag fehlerfrei konnte sich dadurch direkt hinter seinem älteren Bruder über Rang drei freuen. Am Vortag verpasste er das Podium um einen Platz, weil ihm eine Pylone im Wege gestanden hatte. Vater Hauke Diercks kam bei beiden Veranstaltungen jeweils strafpunktfrei ins Ziel, vermochte jedoch nicht an den Nachwuchs anzuknüpfen und sortierte sich beide Male auf Rang fünf ein. Birte Diercks fährt mit Ehemann Hauke und ihren Jungs insbesondere aus Spaß an der Sache und ist in diesem Jahr erstmals in der Klasse F9 dabei, wo sie sich zunehmend gut behauptet.

Oswald Lauenstein auf BMW E30 unterwegs sicherte sich am ersten Tag noch Klassenrang drei, steigerte sich am Tag darauf auf Rang zwei und zog deshalb ein positives Gesamtresümee über seinen Slalomeinsatz. 

Thomas Leßmann fand am Slalomsamstag erst allmählich die richtige Linie. Nachdem er sich im ersten Wertungslauf etwas mehr ‚Zeit genommen’ hatte schloss er in einem strafpunktfreien Wettbewerb mit dem zweiten Wertungslauf wieder zur Spitze auf und sicherte sich hinter Phillip Hödl (Cashagen) Klassenrang zwei. Das gelang ihm indes an Tag zwei nicht; es fehlten je Wertungslauf im Vergleich rund fünf Sekunden, so dass ihm an diesem Tag nur Rang sechs blieb.

Der Slalomsamstag brachte aber einen Klassensieger hervor: 
Justus Cohrs, jüngster ACNF-Lizenztrainer C, hatte letztes Jahr vom Slalomkart zum Slalomauto gewechselt und ist das erste Jahr im ADAC-Youngster-Cup dabei. Für diesen Wettbewerb des ADAC Schleswig-Holstein stellt dieser zwei Seat Ibiza bereit, die von den Cup-Teilnehmern über die Saison hinweg für die Wettbewerbe gefahren werden. Es wird in zwei Klassen um Wertungspunkte gefahren; der Klasse YC 1 gehören die Neueinsteiger an und die Erfahreneren zählen zur Klasse YC 2. Nachdem Cohrs die erste Wertungsrunde der Konkurrenz noch etwas verhalten anging, fühlte er sich dann in der zweiten Runde deutlich sicherer und legte eine Zeit hin, die mit denen der YC 2 – Piloten durchaus mithalten konnte. Unabhängig davon jedoch sicherte sich der bescheidene Sechzehnjährige mit deutlichem Vorsprung denKlassensieg und meinte, das fühle sich gut an und so könne es gern weitergehen!

CC20180830

Bericht im pdf-Format [hier]


1. Tine-Flugplatzlauf

30.06.2018 - Schwesing

Husumer Nachrichten, 13.07.2018

 

Veranstaltungsbericht

Tim Sommer, STV Sörup, läuft die schnellste Zeit beim 1. Tine-Flugplatzlauf
86 Athletinnen und Athleten hatten für die Erstauflage dieses Laufes gemeldet

Der AC Nordfriesland e. V. ist offenbar nicht nur in Sachen Automobilslalom und Jugendkartsport aktiv und hat als Veranstalter einen über die Landesgrenzen hinaus bekannten, guten Namen. Nun darf er sich auch im Bereich der Leichtathletik als Veranstalter eines Straßenlaufs in die Phalanx namhafter Laufveranstalter einreihen, denn der 1. Tine-Flugplatzlauf wurde von Veranstaltungsleiter und ACNF-Vorsitzenden Carsten Carstensen, Husum, mit seinem Team reibungslos und zügig abgewickelt. „Dank der Unterstützung der in Schwesing stationierten FlaRakGrp 26 als Mitveranstalter war es uns erst möglich, diesen Lauf auf die sprichwörtlichen Beine zu stellen. Und mit der Zahl der Anmeldungen kann ich durchaus leben, wenn man bedenkt, dass wir das erste Mal auf dem ‚Laufmarkt’ sind und im 50km-Radius zugleich weitere schon etablierte Läufe angeboten werden“, zeigte sich Carstensen zufrieden. Das Wetter spiele natürlich auch eine wichtige Rolle, denn bei der Wärme überlege es sich der eine oder andere doch, ob man an den Start gehe, so der passionierte Hobbyläufer weiter. 

Bei rund 25° Celsius, allerdings mit etwas Wind war die genau vermessene Laufstrecke besonders für die TeilnehmerInnen der 5km-  und die der 10km-Distanzen eine Herausforderung, die auch mental zu bewältigen war. Ein relativ gerader Streckenabschnitt von rund zwei km, der in ganzer Länge zu übersehen war, prüfte das Durchhaltevermögen der LäuferInnen auf besondere Weise.

Zuvor jedoch stand ein Schnupperlauf auf dem Plan, der insbesondere Kinder und eben solche SportlerInnen ansprechen sollte, die das Laufen mal ausprobieren und Wettbewerbsluft schnuppern wollten. Hier hielt sich die Resonanz mit einer Handvoll Finishern allerdings in Grenzen.

Über die 5km-Distanz entschied sich der Wettbewerb für die ersten drei männlichen Läufer innerhalb einer dreiviertel Sekunde! Tim-Ole Petersen, Borener SV, konnte sich mit 19:12 Minuten vor Jan Ingwersen, Energy North Run (19:53), und Uwe Gosch, LAV Husum (19:57), Gesamtrang 1 sichern. Wiebke Rottschäfer, STV Sörup, vor Hilke Jordan, Team wombat, und Jiliana Sünkens, ETS Tönning, bildeten das weibliche Top-Trio. Rottschäfer war nach Zieldurchlauf und Siegerehrung voll des Lobes und bedankte sich für eine gut organisierte, tolle Laufveranstaltung.

Den Hauptlauf über 10km dominierte Routinier Tim Sommer, STV Sörup, der wieder zu seiner alten Form zurückgefunden hat. Mit knapp vier Minuten Vorsprung und einer Zeit von 37:09 Minuten entschied Sommer den Wettbewerb vor Carsten Möller, Zeltlager Ostenfeld, und Jan-Olaf Petersen, ohne Verein, als Gesamtsieger für sich. Dies dürfte nicht zuletzt der Besatzung der Getränkestation mit zu verdanken sein, denn Sommer zeigte sich von deren Aufmerksamkeit überaus begeistert. In der weiblichen Konkurrenz ging der Sieg an Daniela Prüß, Borener SV, vor Monika Bellas, ohne Verein, und Sonja Baudewig, LAV Husum.

Auch vom AC Nordfriesland waren LäuferInnen am Start: Rundstreckenpilot und stv. AC-Vorsitzender Niklas Meisenzahl zeigte mit 44:28 Minuten und Top 10 Platz 9, dass er nicht nur gut und schnell Auto fahren kann! AC-Jugendtrainer Björn Nissen hatte sich vorgenommen, die beiden Runden in weniger als einer Stunde hinter sich zu bringen; er benötigte indes 11 Sekunden mehr, was aber sicher den äußeren Umständen zuzuschreiben war. Anika Swierczek (U16) hatte sich auf die 2km-Runde gemacht und Linus Nelting sowie Nis Laube (beide U14) liefen über die 5km-Ziellinie und sicherten sich so jeweils einen Podiumsplatz.

Der 1. Tine-Flugplatzlauf stand zudem im Zeichen sozialen Engagements. Er wird für den SHCup Husum gewertet, einer Laufserie für Angehörige der Bundeswehr in Schleswig-Holstein. Bei diesen Läufen erzielte Spenden und Anteile der Meldegebühren fließen ungekürzt dem Soldatenhilfswerk e. V. zu, einer Selbsthilfeorganisation von Soldaten für Soldaten, wie Ingo Schildger, Husum, als Vertreter dieser Organisation anlässlich der Siegerehrung deutlich machte.

„Alles in allem kann ich mit dem heutigen Tag angesichts des positiven Feedbacks seitens der 76 Finischer sehr zufrieden sein, so dass ich eine 2. Auflage in 2019 nicht ausschließe“, resümierte Carstensen am Ende der Veranstaltung.

Alle Ergebnisse sind unter http://acnf.de abrufbar.

CC20180704

Bericht als pdf-Datei herunterladen [hier klicken]


1. Tine-Flugplatzlauf

21.06.2018 - Schwesing


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